FĂŒr einen Cannabis Social Club auch in Deiner Stadt!

Konzept

Download: CSC ist OK! – Konzept fĂŒr Europa (PDF)- Version 2.0!
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Eine modulare Kampagne zur Eröffnung eines Cannabis Social Clubs

Zum Informieren, Mit- oder Nachmachen, Kopieren, Kooperieren oder einfach nur zum Zuschauen und Genießen. Von Emanuel Kotzian, Johann Anderson und Sebastian Gramss

Zur Entstehung dieser Kampagne:

Emanuel Kotzian beschĂ€ftigt sich seit dem Jahr 1993 ehrenamtlich mit dem Thema “Legalisierung von Cannabis” und seit dem Jahr 2000 berufsbedingt als Herausgeber des Hanfjournals, als auch mehrerer anderer europĂ€ischer Cannabismedien. Ebenso beteiligt sind Johann Anderson, seit mehr als 20 Jahren in der Legalisierungsszene aktiv und Erfinder sowie Betreiber der Samenplattform seedfinder.com und Sebastian Grams, seit drei Jahren Hanfaktivist und GrĂŒnder des Reiseportals chillisimo.de.
Vor ca. 10 Jahren entstanden die ersten Cannabis Social Clubs in Spanien. Seitdem erfreuen sie sich einer immer grĂ¶ĂŸer werdenden Beliebtheit innerhalb und außerhalb Spaniens. Besonderer Dank fĂŒr die Multiplikation der Informationen zum Thema Cannabis Social Club gebĂŒhrt ENCOD! Doch von den meisten Politikern in Mitteleuropa wird immer noch von Coffeeshops gesprochen, wenn es um die Legalisierung von Cannabis geht.
Die Initiatoren der CSC-Kampagne sind selbst Mitglieder in mehreren Cannabis Social Clubs. Emanuel Kotzian hat wĂ€hrend seines letzten Wahlkampfes im Jahr 2013 versucht, die verschiedenen Modelle zur Legalisierung von Cannabis gegenĂŒberzustellen und qualitativ zu vergleichen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse (BĂŒrgerinteressen- und Meinungen) fĂŒhrten zur PrĂ€ferenz des Cannabis Social Clubs als bevorzugtes Legalisierungsmodell. Daher stellte er bereits letztes Jahr mit UnterstĂŒtzung des DHV und Maximilian Plenert eine Petition zur Eröffnung eines kommunalen Cannabis Social Clubs an den Stadtrat von NĂŒrnberg. Diese Petition wurde dem Stadtrat nicht einmal vorgelegt, sondern vom OberbĂŒrgermeister, der gleichzeitig PrĂ€sident des Deutschen StĂ€dtetages ist, fadenscheinig abgeschmettert! NatĂŒrlich eine echte Motivation dafĂŒr zu sorgen, ca. 10 weitere Petitionen in verschiedenen StĂ€dten zu erstellen. Dabei kristallisierte sich erstens eine Professionalisierung des Petitionsvorganges heraus, sowie ebenfalls die Penetrationstiefe der jeweiligen kommunalen Politikstruktur. Daraus reifte der Gedankengang, dass mit fortlaufender Zeit, also einer immer professioneller agierenden Infrastruktur, es nur eine Frage der Zeit sei, wann einer Stadtverwaltung keine Fragen und GrĂŒnde mehr einfallen, weshalb es nicht funktionieren kann. Daraus folgt, dass sich dann die eine oder andere Kommune jenseits der politischen GrĂ€ben in Berlin auf die Eröffnung eines Cannabis Social Clubs einlĂ€sst. Das Recht dazu hat sie, und zwar nicht nur in Spanien oder Deutschland sondern in beinahe allen StĂ€dten Europas. Dieses Wissen und der klare Wille Cannabis sinnvoll zu legalisieren, fĂŒhrten zur Geburtsstunde dieser Kampagne. Besonderen Dank an alle, die uns bisher durch Rat und Ideen unterstĂŒtzt haben. Bei dem vorliegenden Konzept handelt es sich um die fĂŒr diese Kampagne endgĂŒltige Version 2.0. Sechs Wochen Feedbackzeit haben mehr als drei Dutzend Aktive genutzt um sich ins Konzept einzubringen. Die dabei eingebrachten Ideen wurden alle von den Initiatoren eingearbeitet. Insbesondere handelt es sich bei den Upgrades gegenĂŒber Version 1.0 des Kampagnekonzeptes um folgende vier Aspekte, die innerhalb des Konzeptes besser/zentraler verankert werden: Jugendschutzaspekt, PrĂ€ventionsaspekt, Medizinischer Aspekt, Juristischer Aspekt. Ebenso wurde eine kommunale Leitung des Cannabis Social Club als Konstruktionsidee aufgenommen. Eingearbeitetes Feedback wurde im Konzept fett markiert.

Hauptziele (global) der Kampagne:

1) Cannabis Social Clubs als Alternative bekannt machen.

2) Die Vorteile der Cannabis Social Clubs gegenĂŒber dem Coffeeshopmodell im Kontext einer globalen Legalisierungswelle und verschiedenen Modellen klarstellen.

3) Eröffnung eines kommunalen Cannabis Social Clubs im geopolitischem Kerngebiet.

So könnte der Club in deiner Stadt aussehen. (hier: AbcdA-Club in Barcelona)

So könnte der Club in deiner Stadt aussehen. (hier: AbcdA-Club in Barcelona)

 

Nebenziele (lokal) der Kampagne:

1) UnterstĂŒtzung von lokalen Initiativen zur Einrichtung von Cannabis Social Clubs.

2) Ausbildung von Experten im Bereich Cannabis Social Clubs.

3) BĂŒrgerliches Engagement fördern!

BĂŒrgerliches Engagement (hier in NĂŒrnberg).

BĂŒrgerliches Engagement (hier in NĂŒrnberg).

 

Zielgruppen der Kampagne:

  • bereits CSC-Aktive um diese zu unterstĂŒtzen, zu vernetzten und AktivitĂ€ten zu koordinieren
  • interessierte Neuaktive fĂŒr AktivitĂ€ten vor Ort und im Netz
  • Multiplikatoren wie Politiker, Journalisten und Fachpublikum
  •  “die Öffentlichkeit” in der Masse der Gesamtkommunikation

Kampagnengebiet:

  • Europa mit verschiedenen zeitlichen Abstufungen
  • Beginnend in Bayern, DE, AT, CH, CZ, SK, PL, FR
  • Warum Bayern? Weil in Bayern die Verfolgung von Cannabiskonsumenten innerhalb Europas wohl die schlimmste ist und Bayern ĂŒber ein sehr ausgeprĂ€gtes kommunales Mitbestimmungswesen verfĂŒgt.
  • Kerngebiete: LĂ€nder/BundeslĂ€nder mit starker kommunaler Autonomie, sowie ausgeprĂ€gten Mitbestimmungsmöglichkeiten der Einwohner
  • Kampafortgang natĂŒrlich abhĂ€ngig von Ressourcen und Erfolgserwartung!

 

Module der Kampagne:

1) Infomodul

Das Infomodul erklĂ€rt den grundsĂ€tzlichen Aufbau eines CSC, sowie dessen Vorteile gegenĂŒber anderen Legalisierungsmodellen.

Was sind die Vorteile?

  • dezentrale Versorgung
  • Marktvermeidung
  • vollstĂ€ndige Lösung von Anbau bis zum Konsum!
  • weniger Kommerz <> ClubhausatmosphĂ€re
  • hohe PrĂ€ventionsmöglichkeiten/Jugendschutz
  • Transparenz
  • Vereinsstruktur: Vorstand/Versammlung, Ehrenamt (Medizin, Kultur, Politik)

Was sind die Nachteile?

  • starke Überwachung
  • hoher Verwaltungsaufwand
  • soziale Kontrolle
  • CSC-Site, die alles erklĂ€rt und neueste Fortschritte widerspiegelt (zentral/lokal)
  • Kampareader online, zum mit- oder nachmachen
  • dezentrales Facebook-Netzwerk um zielgerichtet promoten zu können.
  • Info- und Kooperationszentrale fĂŒr alle Fragen und Kampafortgang
  • Das Infomodul informiert ebenfalls ĂŒber juristische Gemeinsamkeiten sowie Unterscheide in den einzelnen LĂ€ndern der Kampagne.
  • CSC-Datenbank ĂŒber bestehende Clubs sowie aktive Gruppen in Europa

2) Bildungsmodul

  • Lehrvideos
  • CSC-Basisseminar online 3 Stunden
  • CSC-Einsteigerseminare jeweils 1 Tag
    • GrundsĂ€tze, Kampa, Tools, SystemerklĂ€rung
    • parallel wĂ€hrend anderer Hanfevents z. B. Hanfparade, Messe
  • CSC-Seminar fĂŒr Fortgeschrittene 4 Tage
    • juristische Grundlagen und Argumentation CSC
    • ĂŒberregionale Tools
    • Pressearbeit
    • Besichtigung CSC sowie Backgroundinfos
Bildung muss sein, sonst funkt nix! (hier in der DESI/NĂŒrnberg).

Bildung muss sein, sonst funkt nix! (hier in der DESI/NĂŒrnberg).

 

3) Kooperations- und Aktionsmodul

Der Kampagnenverlauf auf lokaler Ebene

Schritt 1: Leuchtrakete lokale FB-PrÀsenz

Schritt 2: Initial – Identifikation eines neuen Aktiven oder bestehender Aktiver!

Schritt 3: Kommunikationsnetzwerke installieren; Struktur vor Ort, Meetings, Twitter, G+…

Schritt 4: Petition/Antrag/Bitte an die Kommune, einen CSC einzufĂŒhren

Schritt 5: Kampaphase Pingpong! Petition 2, 3, Pressearbeit

Schritt 6: BĂŒrgerbegehren auf kommunaler Ebene

Schritt 6b: optional/alternativ – Eröffnung eines CSC ohne explizite Genehmigung

Der Kampagnenverlauf auf europÀischer Ebene

Schritt 1: Initialphase – Vorstellung am 29.08.14 – done

Schritt 2: Einarbeitung Feedback bis zum 30.09.14 (am 03.11.14) – done

Schritt 3: Veröffentlichung Kampareader bis zum 06.12.15

Schritt 4: VervollstÀndigung Mediathek: Videos, Satzungen usw. bis Q1/16

Schritt 5: Schaltung zentrale Hotline ab 01.12.14 – done

Schritt 6: Einrichtung des CSC “Centrum” als Backuporga bis Ende Q1/16

Schritt 7: Kampaphase und Ressourcen “ansparen”

Schritt 8: Lenkung aller Ressourcen auf Volksbegehren aus 1!

Schritt 9: EuropĂ€ische BĂŒrgerinitiative (optional)

  • Oganisation von Besuchen fĂŒr Politiker, Journalisten und andere Interessierte in verschiedenen Cannabis Social Clubs
  • Referentendienst, Mithilfe bei Infoveranstaltungen
  • UnterstĂŒtzung von Initiativen zur Auslotung juristischer Grenzen. Feedback: Dieser Aspekt soll vertieft werden: Die Kampagne wird verstĂ€rkt auch die juristische Umsetzbarkeit in den verschiedenen (Bundes)LĂ€ndern prĂŒfen, bzw. juristische Konstrukte andenken, sowie aussichtslose juristische Situationen klar kommunizieren!
  • Feedback: An geeigneter Stelle (bei der Beschreibung von existierenden CSCs) soll als eine Organisationsform ein CSC unter kommunaler Verwaltung als eine mögliche Vereinsstruktur dargestellt werden. Unter dem Strich wĂ€re dies eine Art der vielen Umsetzungsmöglichkeiten einer eigenen Satzung. Warum auch nicht, wenn auch die Initiatoren nur wenige Clubmitglieder kennen, die das wĂŒnschen wĂŒrden.
  • mögliche Eröffnung einer Clubaußenstelle an verschiedenen Orten zur UnterstĂŒtzung der lokalen BemĂŒhungen
  • Ausarbeitung individueller CSC-Satzungen bzw. kommunaler CSC-Verordnungen
  • Produktion von Promomaterial
  • Produktion von Spendendosen
  • regelmĂ€ĂŸige regionale/lokale (online) Kampameetings

 

4) Clubmodul

  • Eröffnung eines TrĂ€gerclubs mit Vorbildsatzung
  • Vorbildsatzung: Wie schaut der “optimale” CSC aus?
  • Minimumstandarts sind definiert durch: http://encod.de/info/WHAT-IS-A-CANNABIS-SOCIAL-CLUB.html
  • nicht angebots-, sondern nachfrageorientiert
  • nicht gewinnorientiert!
  • Transparenz durch legalen Verein und Wahlen
  • PrĂ€ventions- und Gesundheitsorientiert
  • aktive politische Teilnahme
  • optional und wĂŒnschenswert = Satzung des TrĂ€gervereins
  • freie Versorgung von Patienten, solange die Krankenkasse nicht fĂŒr die orale Einnahme zahlt
    Feedback: Der Medizinische Aspekt soll in der Kampagne ausdifferenziert werden. Die Existenz von vor allem fĂŒr Rezeptinhaber existierenden Clubs, als Teil der gesamten CSC-Welt und ihre Vorteile fĂŒr Patienten sollen separat dargestellt werden.
  • aktive PrĂ€ventionsarbeit (PrĂ€ventionskonzept)
    Feedback: Zu Recht wurde bemerkt das außer dem Schlagwort “aktive PrĂ€ventionsarbeit” eine ErlĂ€uterung fehlt. Umso mehr ist es wichtig festzustellen, dass ein solches PrĂ€ventionskonzept fĂŒr Cannabis als solches bisher vollkommen in der gesellschaftspolitischen Diskussion fehlt. Daher wird es der CSCistOK! ein besonderes Event sein, als erste Organisation ĂŒberhaupt ein glaubwĂŒrdiges und schlĂŒssiges Konzept zur CannabisprĂ€vention vorzulegen, welches ebenfalls im TrĂ€gerverein angewandt werden wird.
  • optional aber nicht in der Vorbildsatzung
  • Mindestalter höher als 18
    Feedback: Zu Recht wurde als Feedback geĂ€ußert, dass eine Altersgrenze von 18 Jahren das Problem eines sinnvollen Jugendschutzes nicht vollstĂ€ndig löst. Das stimmt und sollte innerhalb der Diskussion nicht vergessen werden. Es wĂ€re aber fĂŒr die Kampagne als solches vermessen, sich auf eine allgemeine VolljĂ€hrigkeits- oder DrogenmĂŒndigkeitsdebatte einzulassen, ohne die eigenen Machbarkeitsgrenzen zu sprengen. Daher vergisst die Kampagne diese Diskussion nicht; eine Antwort auf die oben genannten Fragen wird aber nicht angestrebt. Diese muss die Gesellschaft als solches liefern.
  • Quote fĂŒr rezeptpflichtige Mitglieder
  • Club dient als TrĂ€ger der Kampagne und Basis fĂŒr weitere Aktionen/Projekte um weitere Cannabis Social Clubs in Mitteleuropa zu eröffnen.
  • Innerhalb des Clubs wird wie in jedem Verein durch Wahlen und Mitgliederversammlungen das hier vorgelegte Konzept entwickelt und/oder verĂ€ndert.

 

Vorteile fĂŒr Aktive/UnterstĂŒtzer:

1) einfache Kampagne

2) ĂŒbersichtliche Jobs!

3) Support aus Zentrale

4) Fortbildung

5) optionale Möglichkeit zur Mitgliedschaft im realexistierenden CSC-“Zentral”

Vorteile fĂŒr aktive CSC-Gruppen:

1) neue Werkzeuge

2) Vernetzung

3) PublizitÀt der TÀtigkeit

4) Fachinformationen

5) Individuallösungen

Finanzierung der Kampagne:

  • Minimax Prinzip!
  • durch GrĂŒndung eines TrĂ€ger-CSC mit entsprechender Vereinssatzung!
  • durch Spenden/Sponsoren, Merchandise

Weihnachten im CSC

 

 

Aktueller Stand der Kampagne:

Ein ausfĂŒhrlicher Reader zur Kampagne wird erstellt
Die Kampagne wurde am 29.08.14 der Öffentlichkeit im Rahmen der Cannatrade 2014 in ZĂŒrich/Dietikon vorgestellt.
Seit der Veröffentlichung lief die Feedbackphase und zwar genau bis zum 30.09.2014
(abgeschlossen am 15.10.14).
Mit der Publikation des vorliegenden Konzeptes 2.0 ist die Feedbackphase abgeschlossen und das Feedback als Grundlage weiterer Arbeit eingearbeitet.
Ab sofort wird aus dem vorliegendem Konzept 2.0 ein Reader formuliert, der möglichst einen schnellen Einstieg in die Kampagne in Eigenarbeit ermöglicht. NatĂŒrlich ist hierzu einiges an Schreibarbeit nötig; die Initiatoren hoffen dennoch, den Reader zum 06.12.14 der Öffentlichkeit zur VerfĂŒgung zu stellen.
Aktive, die schon ĂŒberzeugt sind, können natĂŒrlich sofort und am besten hier mitmachen.
Oder schreiben einfach eine Email an: info@cscistok.eu

DANKE!
Johann, Sebastian und Emmi

 

2 Kommentare

  1. Thilo WĂŒrkner

    Werde an der Kampange Teilnehmen!
    Bitte informieren sie mich ĂŒber laufende Bildungsmodule!
    Komme aus Ansbach Bayern

    Mfg

    Thilo WĂŒrkner

    • webadmin

      Hallo Thilo werden dich auf dem laufenden halten.

      der Admin ;-)

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