Die Kampagne CSCistOK!, die sich f├╝r die Er├Âffnung von Cannabis Social Clubs in Deutschland nach spanischem Vorbild einsetzt, hat in Zusammenarbeit mit dem CSC NUE e.V. eine Petition an den N├╝rnberger Stadtrat gestartet. Die Petition wurde bereits im Sommer 2013 dem Stadtrat vorgelegt, wurde von diesem jedoch nicht einmal behandelt. Auf Grund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und ersten positiven Erfahrungsberichten aus einigen US-Staaten, Uruguay oder Spanien und Chile sowie ersten deutschen Initiativen in Berlin, M├╝nster oder Stuttgart, wird jetzt ein neuer Versuch unternommen.

ÔÇ×Die Stadt N├╝rnberg m├Âge gemeinsam mit interessierten B├╝rgerinnen und B├╝rgern einen Modellversuch zur Abgabe von Cannabis zur medizinischen Nutzung und als Genussmittel konzipieren und eine entsprechende Ausnahmegenehmigung hierf├╝r nach ┬ž3 (2) BtMG beim Bundesinstitut f├╝r Arzneimittel und Medizinprodukte beantragen.ÔÇť hei├čt es in der Petition. Konkret soll der Club f├╝r seine Mitglieder (Mindestalter 18 Jahre) Cannabis anbauen und gegen einen Unkostenbeitrag an diese abgeben. Jedes Mitglied solle maximal 1 Gramm Cannabis t├Ąglich erhalten, bei Cannabis-Patienten kann die Menge bei Bedarf angepasst werden. Der Handel und die Abgabe an Dritte bleibt dabei illegal. ÔÇ×Die Gemeinde sorgt f├╝r einen ordnungsgem├Ą├čen Betrieb, kontrolliert die Sicherheit, Qualit├Ąt, den Wirkstoffgehalt und Verbleib des Cannabis. Zudem sorgt die Gemeinde f├╝r bedarfsgerechte Pr├Ąventions-, Informations-, Hilfs- und Schadensminderungsangebote, u.a. durch die F├Ârderung von Konsumformen ohne Verbrennung, wie sie anhand eines Vaporizers (Verdampfer) m├Âglich ist.ÔÇť so der Petitionstext.

In der Petitionsbegr├╝ndung hei├čt es unter anderem: ÔÇ×Zweck und Ziel des geltenden Bet├Ąubungsmittelgesetzes ist (laut Regierungsvorlage des Bet├Ąubungsmittelgesetzes 1981, BTDrucks. 8/3551, S. 23 f.) der Schutz der menschlichen Gesundheit, sowie eine Regelung des Verkehrs mit Bet├Ąubungsmitteln, um deren Sicherheit und Kontrolle zu gew├Ąhrleisten, die notwendige medizinische Versorgung der Bev├Âlkerung sicher zu stellen und den Missbrauch von Bet├Ąubungsmitteln sowie das Entstehen oder Erhalten einer Bet├Ąubungsmittelabh├Ąngigkeit zu verhindern.ÔÇť

Sieben Tage lang haben die N├╝rnberger und N├╝rnbergerinnen Zeit die Petition zu unterschreiben, die anschlie├čend dem Stadtrat ├╝berreicht werden soll. Die Petition kann unter http://nbg.petition.cscistok.eu/ unterzeichnet werden. Wenn ihr in N├╝rnberg wohnt, beteiligt euch so schnell wie m├Âglich!

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